Charakterprofil
Miro
Steckbrief
- Spezies
- Naturgeist (Waldgeist)
- Zugehörigkeit
- Myrenwald
Erscheinung
Miro erscheint zunächst als körperlose, durchscheinende und schemenhafte Gestalt aus Schatten und schimmerndem Licht.
Persönlichkeit und Interessen
Miro ist sanftmütig, fürsorglich und tief mit dem Myrenwald und seinen Bewohnern verbunden. Er besitzt zugleich eine verspielte und neckische Seite und nutzt seine Fähigkeiten unter anderem, um Tiere vor Jägern zu schützen. Gegenüber Runa zeigt er sich zunehmend neugierig, offen und liebevoll.
Hintergrund
Miro existiert als körperloser Naturgeist im Myrenwald und ist eng mit diesem verbunden. Die Welt kann er zunächst lediglich sehen und hören, ohne sie selbst körperlich berühren zu können.
Als Runa in den Wald kommt, versucht Miro zunächst, sie von der Jagd abzubringen. Zwischen beiden entwickelt sich schnell eine enge Freundschaft. Da der Naturgeist zuvor keinen eigenen Namen besitzt, gibt Runa ihm den Namen Miro.
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Aus dem Wunsch heraus, Runa berühren und die Welt auch körperlich erfahren zu können, erhält Miro mithilfe von Runa und Funkelhuf einen aus natürlichen Materialien geschaffenen Körper. Dadurch erlebt er erstmals Berührungen, Geschmack, Müdigkeit und andere körperliche Empfindungen. Gleichzeitig verliert er vorübergehend seine unmittelbare Verbindung zum Wald, die später durch eine magische Wurzelkette wiederhergestellt wird.
Aus seiner Freundschaft mit Runa entwickelt sich eine Liebesbeziehung, und beide heiraten schließlich im Myrenwald. Als Runa das Drachenmädchen Nila als Tochter annimmt, übernimmt auch Miro selbstverständlich die Vaterrolle und wird von Nila als „Papa“ angenommen.
Durch Nila wird Miro erstmals unmittelbar mit der kurzen Lebensspanne anderer Lebewesen konfrontiert. Seine zunächst eher distanzierte Haltung gegenüber Vergänglichkeit weicht dabei persönlicher Verlustangst. Auch Runas Entscheidung, Nila heimlich lebensverlängerndes Hornpulver zu geben, zwingt ihn dazu, sich mit der Bedeutung von Liebe, Verlust und seiner eigenen Vorstellung von natürlichen Grenzen auseinanderzusetzen.